Gehrenbergturm
Region Untersee- Kostenlos
Aussichtsturm auf dem höchsten Gipfel des Linzgaus
Die Großherzog-Friedrich-Warte thront auf dem Gehrenberg, dem höchsten Gipfel des Linzgaus mit 751,9 Metern Höhe. Als markante Stahlfachwerkkonstruktion bietet der Turm einen beeindruckenden Panoramablick über den Bodensee, die Stadt Markdorf und bei klarer Sicht bis zu den Alpen.
Der Aussichtsturm wurde im Jahr 1903 eingeweiht und zählt zu den beliebtesten Aussichtspunkten im Bodenseeraum. Ursprünglich als Großherzog-Friedrich-Warte errichtet, ist er bis heute ein beliebtes Ziel für Wanderer, Radfahrer und Ausflügler.
149 Stufen bis zum Panorama
Der rund 30 Meter hohe Turm steht auf einem Fundament in etwa 724 Metern über dem Meeresspiegel. Wer die 149 Stufen erklimmt, erreicht die Aussichtsplattform auf 28,60 Metern Höhe. Von dort eröffnet sich ein weiter Blick über das gesamte Bodenseebecken, die umliegenden Weinberge und bei guter Fernsicht bis zur Alpenkette im Süden.
Die Konstruktion aus Stahlfachwerk verleiht dem Turm eine besondere architektonische Note und macht ihn zu einem technischen Denkmal aus der Zeit des frühen 20. Jahrhunderts.
Öffnungszeiten und Hinweise
Das Eingangstor ist mit einem Dämmerungsschalter ausgestattet und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr bleibt der Zugang verschlossen.
Aus Sicherheitsgründen sollten sich maximal 20 Personen gleichzeitig auf der oberen Plattform aufhalten. Der Eintritt ist kostenfrei.
Ein Parkplatz befindet sich etwa 250 Meter vom Turm entfernt. Die Zufahrt ist asphaltiert, jedoch offiziell für Kraftfahrzeuge gesperrt.
Technische Daten
Baujahr 1903
Turmhöhe 30 Meter
Plattformhöhe 28,60 Meter
Sockelumfang 20,8 Meter
Stufenanzahl 149
Ausflugstipp nahe dem Bodensee
Der Gehrenberg liegt nur wenige Kilometer vom Bodenseeufer entfernt und eignet sich ideal als Ergänzung zu einem Urlaub am Bodensee. Besonders bei Sonnenuntergang entfaltet die Großherzog-Friedrich-Warte ihre besondere Atmosphäre und bietet eine der schönsten Aussichten über den See und das Hinterland.
Mehr See geht nicht.
Bilder: Reinhold Köfer und Peter Köstlinger















