Vorsicht beim Mobilfunk am Bodensee – internationale Region

Der Bodensee liegt in einer besonderen Region Europas. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein treffen hier direkt aufeinander. Für Besucher bedeutet das: Das Mobilfunknetz kann sich schneller ändern, als man denkt.

Gerade in Grenznähe passiert es häufig, dass sich das Smartphone automatisch mit einem Netz aus einem anderen Land verbindet. Besonders das Schweizer Mobilfunknetz kann dabei unerwartet hohe Kosten verursachen, da die Schweiz nicht zur Europäischen Union gehört und deshalb oft andere Roamingtarife gelten.


Viele Reisende merken den Netzwechsel gar nicht. Das Smartphone verbindet sich automatisch mit dem stärksten verfügbaren Signal. Dadurch kann es passieren, dass man sich eigentlich noch in Deutschland oder Österreich befindet, das Handy aber bereits im Schweizer Netz eingebucht ist.

Das Gleiche gilt natürlich auch umgekehrt für Gäste aus der Schweiz, deren Smartphones sich automatisch mit einem deutschen oder österreichischen Netz verbinden.


Damit es keine Überraschungen auf der Mobilfunkrechnung gibt, lohnt es sich, vor der Reise einen kurzen Blick auf die Roaming-Einstellungen des eigenen Mobilfunkanbieters zu werfen. In vielen Fällen lassen sich Roamingoptionen aktivieren oder bestimmte Netze manuell auswählen.

Ein einfacher Tipp: In den Einstellungen des Smartphones kann man die automatische Netzwahl deaktivieren und das gewünschte Netz selbst auswählen. So bleibt die Kontrolle über mögliche Kosten erhalten.


Wer diese kleine Vorsichtsmaßnahme beachtet, kann seinen Aufenthalt in der internationalen Bodenseeregion ganz entspannt genießen.